
DEHYDRATION
Anzeichen und Symptome
Der menschliche Körper besteht zu beinahe drei Vierteln aus Wasser. Es ist also nur logisch, dass wir reichlich Wasser aufnehmen müssen: Ärzte empfehlen, täglich acht Gläser a 240 ml zu trinken. Leider nehmen wir jedoch die meiste Flüssigkeit in Form von Getränken wie Limonade, Alkohol, Kaffee oder Tee zu uns, die den Körper austrocknen.
Die meisten von uns trinken weniger als einen Liter reines Wasser pro Tag. Es ist also kein Wunder, dass manche Menschen chronisch dehydriert sind.
Ältere Menschen sind dabei gefährdeter als jüngere. Das hat verschiedene Gründe. Je älter wir werden, desto weniger Durst verspüren wir. Es ist durchaus denkbar, das ein älterer Mensch bereits dehydriert ist, bevor er durstig ist. Um die Situation noch zu verkomplizieren, kann das Trinken von weniger Wasser auch dazu führen, dass ein älterer Mensch auch weniger Durst verspürt.
Das Dehydrationsrisiko für alte Menschen steigt noch weiter, wenn sie im Alltag auf die Hilfe anderer angewiesen sind wie z.B. in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Wir müssen darauf achten, dass unsere älteren Verwandten und Freunde ausreichend mit Wasser versorgt sind. Das hört sich einfach an, doch es kann leicht vergessen werden, einer kranken, verletzten oder behinderten Person jede Nacht ein Glas Wasser auf den Nachttisch zu stellen.
In den heissen Sommermonaten nimmt die Gefahr der Austrocknung zu, da wir eine Unmenge Wasser über den Schweiß ausscheiden. Das gilt besonders für körperkich aktive Menschen. Das soll aber nicht heißen,dass der Körper während der kalten Wintermonate nicht austrocknen kann. Im Winter besteht die Gefahr, dass die Menschen weniger trinken, weil sie nicht das Bedürfnis nach Abkühlung durch kaltes Wasser oder etwa Eistee verspüren.
Dehydration zeigt sich in vielen Symptomen: Kopfschmerzen, Verwirrung, ein trockner oder klebriger Mund, wenig Urin, Hunger, Lethargie. Dennoch kann es schwierig sein, Austrocknung zu erkennen, denn oft fehlen diese Symptome, werden nicht wahrgenommen oder auch falsch gedeutet.
Dehydration vermeidet man am besten indem man dem Körper ständig Wasser zuführt. Für einen intakten Flüssigkeitshaushalt müssen Sie sich aber nicht nur an ein paar Gläser Wasser halten. Säfte beispielsweise beinhalten jede Menge Wasser ( entscheiden Sie sich für hundertprozentige Fruchtsäfte). Kaffee, Schwarztee oder Limonaden zählen nicht, da sie harntreibend wirken. Wasser steckt auch in den Nahrungsmitteln, die wir essen. Der Wassergehalt von Früchten und einigen Gemüsearten beträgt bis zu 80 oder soger 90 Prozent. Dieses aus Nahrungsmitteln und Getränken stammende Wasser kann auf die empfohlene Menge von acht Gläsern pro Tag angerechnet werden. Sie können bis zu 20 Prozent Ihres täglichen Bedarfs durch feste Nahrung decken.